Name: Picrasma quassioides Extrakt
CAS-Nr.: 68915-32-2
Herkunft: China (Festland)
Qualitätsstandard: Pharmazeutische Qualität
| Artikel | Testergebnis |
| Aussehen |
Braun-gelbes Pulver |
| Gehalt | 10:1 (TLC) |
Picrasma quassioides, allgemein bekannt als Kumu, ist eine Pflanze aus der Familie der Simaroubaceae. Ihr Extrakt wurde sowohl in der traditionellen chinesischen Medizin als auch in der modernen Pharmakologie auf verschiedene biologische Aktivitäten untersucht. Die Hauptwirkungen des Kumu-Extrakts sind folgende:
Kumu-Extrakt zeigt signifikante entzündungshemmende Eigenschaften, die entzündungsfördernde Mediatoren wie Prostaglandin E2 und Stickoxid (NO) hemmen können.
Studien haben gezeigt, dass Quassinoide in Kumu die Expression von COX-2 und iNOS-Enzymen unterdrücken und dadurch Entzündungen reduzieren können.
Kumu-Extrakt zeigt hemmende Wirkungen auf verschiedene Bakterien und Viren in vitro:
Er kann häufige pathogene Bakterien wie Escherichia coli, Staphylococcus aureus und Candida albicans hemmen.
Einige Studien deuten auch auf potenzielle hemmende Wirkungen auf das Hepatitis-B-Virus (HBV) hin, obwohl weitere klinische Daten erforderlich sind.
Quassinoide Verbindungen in Kumu, wie Bruceantin und Quassin, wurden auf ihr Krebsbekämpfungspotenzial untersucht:
Sie können Apoptose (programmierter Zelltod) induzieren und die Proliferation von Krebszellen hemmen.
Antitumorale Aktivitäten wurden in Modellen von Leberkrebs, Magenkrebs und Brustkrebs beobachtet.
Kumu-Extrakt enthält Polyphenole und Flavonoide, die antioxidative Wirkungen durch Abfangen freier Radikale und Hemmung der Lipidperoxidation bieten und so zur Anti-Aging- und Zellschutzwirkung beitragen.
Einige Studien deuten darauf hin, dass Kumu-Extrakt den Blutzuckerspiegel senken und die Insulinsensitivität bei diabetischen Tiermodellen verbessern kann, möglicherweise durch entzündungshemmende Wege und Modulation der Insulinsignalisierung.
Kumu-Extrakt kann einige Toxizität und Nebenwirkungen aufweisen, insbesondere in hohen Dosen, einschließlich potenzieller Lebertoxizität und Magen-Darm-Beschwerden.
Er wird schwangeren oder stillenden Frauen oder Kindern ohne professionelle Anleitung nicht empfohlen.
Die Anwendung sollte idealerweise unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers der traditionellen Medizin erfolgen.
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